Besuch der 7a bei Bauer Lindner in Ehmen am 2.11.18

Dank der Kontakte von Alessandro und Jannik konnten wir den Besuch vereinbaren.

An einem schönen Novembertag sind wir zu Fuß Richtung Ehmen aufgebrochen. Wir sind an den Teichen hinter dem Sportplatz vorbeigekommen, die fast völlig ausgetrocknet sind wegen dem heißen Sommer.

Auf dem Weg sind wir an einer schönen Kirche in Ehmen vorbeigekommen.

Nach einer halben Stunde sind wir auf dem Hof von Bauer Lindner angekommen.

Herr Lindner hat sich eine Tour auf seinem Hof ausgedacht und uns etwas über seinen Hof erzählt.

Der Hof ist ein typischer Familienbetrieb, auch die Großeltern wohnen noch auf dem Hof. Der Hof hat 150 ha (150 mal 10.000qm) und ist doch ein eher kleiner Betrieb. Vor einigen Jahren hatte man noch 14 Milchkühe, da der Hof mitten im Ort liegt und es zu wenige Kühe waren hat sich das Geschäft damit nicht gelohnt.

Die Gesetze und Regelungen nehmen immer mehr zu, so dass die Lindners schon etwa die Hälfte ihrer Zeit im Büro verbringen müssen. Zeit, die für das Geschäft fehlt.

Um wirtschaftlich zu überleben wurde ein Hofladen aufgemacht, in dem eigenen Produkte wie Eier, Gänse, Marmelade, Kuchen und Schweinefleisch verkauft sowie zugekaufte Sachen.

Unsere Tour begann im Schweinestall.

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Schweine

Schweine sind groß,dick und rosa. Sie haben ganz bisschen haare. Es waren 5 Schweine es sollten eigentlich mehr sein. Schweine sind alles Fresser, sie waren sehr zutraulich, man Konten sie streicheln. Ein Schwein ist immer aus den Gehege weggelaufenen. Wir fanden es sehr toll manche zumindest. Die Schweine sollten glaube ich heute am 05.11.18 geschlachtet werden und kommen dann in den Hofladen.

Dann haben wir uns die 600 Hühner angeschaut. Täglich etwa 550 Eier.

Der Hühnerstall

Als erstes werden die Hühner gefüttert mit einer automatischen Maschine. Jede 4 Stunde geht die Maschine an und füttert die Hühner. Genau in dem Zeitpunkt picken die Hühner das Futter so wie auch Korn und Mais auf. Nach einigen tagen ist es so weit die Hühner legen Eier und das besondere daran ist das die Hühner nicht unendlich Eier legen. Der Bauer hat eine automatische Eier Sammelmaschine wo wen das Band mit genug Eiern gefüllt ist das der Bauer sie an machen kann. Danach kommen die Eier ins Lager wo auch ein Eiersortierer steht. Danach legt der Bauer die Eier auf den Eiersortierer wo die durch das Gewicht sortiert wird. Danach legt der Bauer die Eier in Pappschachteln und dann verkauft der Bauer die Eier in seinem Hofladen oder durch Händler.

Anschließend hat uns Herr Lindner Saatgutproben gezeigt und wir durften Raten, was später herauskommt.

Mit Trecker und Anhänger ging es dann auf zur Maschinenhalle. Mehrere Bauern teilen sich die Maschinen, damit sich die teuren Maschinen bezahlt machen. Ein kleiner Hof kann sich das sonst nicht leisten.

„In der Gerätehalle standen verschiedene Landmaschinen

– Mähdrescher über vier Meter

-Aussäemaschine

-Düngerstreuer

– Feldspritze

-Sense und Sichel

-John Deere PS 174

Jeder von uns durfte in die Glaskabine des Mähdreschers über eine ca. 4 m lange Leiter klettern und die tolle Aussicht von oben genießen.

Bauer Lindner erklärte uns den Unterschied des Mähens von früher und heute, anhand von Bildern und den Geräten Sense und Sichel.

Der Mähdrescher kostet ca .300000 – 350000 Euro

An so einem Schaubild hatHerr Linder uns den Mähdrescher erklärt.

Die Saatmaschine kostet ungefähr

100000 Euro.“

Weiter ging es zur Wiese mit den Gänsen.

Gänse

Wir sind mit dem Traktor Anhänger Gefahren. Dann haben wir die Gänse beobachtet und sie haben geschnattert. Erzählte uns das die Gänse zu Weihnachten gegessen werden und es sind 40 Gänse insgesamt. Wir haben die Gänse Abfotografiert und eine ist sogar fast weg geflogen.

Ein weiteres Geschäftsfeld sind die Zuckerrüben, die von der Nordzucker AG gekauft und auf dem Feld abgeholt werden.

Zuckerrüben

jeder von uns hat eine Zuckerrübe bekommen zur probe. Und das coole war das die roh waren. Der Bauer hatte noch komischerweise ein Messer dabei.Der Bauer hat dann die Zuckerrüben aufgeschnitten.Er hat uns dann kleine Stücke gegeben die wir probieren dürften.Als ich ein Stück von der Zuckerrübe probiert habe hatte ich Zucker im Kopf weil das so extrem nach Zucker geschmeckt hat.Ich fand es nicht lecker. Zum abschied durften wir alle eine Zuckerrübe mitnehmen ich habe keine mitgenommen. Das Zuckerrüben Feld ist 9 Ha groß. Die ernte war dieses Jahr nur halb so groß wie in den normalen Jahren. Trotzdem war die Futterrüben Berg super groß.“

Wir sind dann zum Hof zurückgefahren und haben uns den schönen Hofladen angeschaut. Einige von uns haben dann auch etwas gekauft.

Dann hatten wir Glück, dass Herr Lindner uns noch bis zu den Teichen zurückgefahren hat und wir nicht den Weg zurücklaufen mussten. Insgesamt ein schöner Ausflug.